Vulkanismus in Italien

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Italien ist neben das europäische Land mit den meisten aktiven Vulkanen. Alle aktiven Vulkane Italiens befinden sich im des Landes, die bekanntesten sind Ätna, Vesuv und . Diese Vulkane befinden sich an der Plattengrenze zwischen Eurasien und Afrika, fast alle sind auf den Prozess der zurückzuführen, bei welchem sich die ozeanische afrikanische Platte unter die kontinentale eurasische Platte schiebt (eine Ausnahme bildet der ). Die abtauchende Platte schmilzt in einer bestimmten Tiefe, worauf das aufgeschmolzene Material als durch Gesteinsrisse aufsteigt und an einzelnen Stellen als an die Erdoberfläche tritt. Bei diesem Abtauchen entstehen auch Reibungen zwischen den beiden Platten, welche die gefürchteten verursachen. Typischerweise treten im Bereich einer Subduktionszone auf, dieser Vulkantyp ist gekennzeichnet durch abwechselnde Schichten von und Lava. Diese Vulkanausbrüche sind in der Regel , in Gegensatz zu den effusiven Ausbrüchen von Schildvulkanen.

Der Vesuv gilt als einer der Vulkane: einerseits bricht er zwar , dafür umso heftiger aus, anderseits leben mehr als 1 Million Menschen im gefährdeten Bereich um den Vulkan herum. Der berühmteste Vesuvausbruch fand n.Chr. statt, als mehrere Ortschaften von einer erfasst wurden und über 5'000 Menschen starben. Meterhohe Ascheschichten bedeckten Orte wie Herculaneum oder . Dadurch wurden auch viele römische Bauwerke archiviert, welche nach der Entfernung der Asche zu bekannten touristischen wurden. In Pompeij erinnern auch Gipsabgüsse an die damals von der Asche lebendig Opfern. Sollte sich ein ähnlich starker Ausbruch wie damals heute wiederholen, wären ca. 700'000 Menschen akut gefährdet, sie leben in der Zone, welche die Regierung eigentlich entvölkern möchte. Dieses Ziel gestaltet sich sehr schwierig, da die des Vesuvs attraktive Wohnlagen sind. Auch westlich von Neapel existieren vulkanische Erscheinungen in den Campi Flegrei, die bekannteste ist der Krater , aus welchem schwefelige Dämpfe aufsteigen.

Der Ätna ist mit seinen ca. 3340m der aktive Vulkan Europas. Im Gegensatz zum Vesuv ist der Vulkanismus des Ätna nicht direkt auf die zurückzuführen, obwohl der Ätna ganz in der Nähe dieser Zone liegt. Seine Form ähnelt zwar einem Schichtvulkan, seine deuten aber eher auf einen Vulkan einer konstruktiven Plattengrenze hin: es handelt sich vorwiegend um Lava. Dies ist durch eine , die sogenannte Messinaverwerfung, zu erklären, bei welcher Magma aus dem Erdmantel aufsteigen und beim Ätna als Lava an die treten kann. Der Ätna ist eigentlich ein Vulkanmassiv, denn er besteht aus ca. 200 verschiedenen . Am Ätna sind viel Vulkanausbrüche zu beobachten als am Vesuv, sie sind dafür aber auch deutlich weniger gefährlich. Es handelt sich nämlich nicht um explosive Ausbrüche, sondern um Lavaaustritte, welche zwar Sachschäden verursachen, selten aber in Gefahr bringen. Neben dem sommerlichen Vulkantourismus ist der Ätna im Winter auch ein .

Der Stromboli ist wie der Vesuv auf die Afrikas unter Eurasien zurückzuführen. Er ragt als eine der sieben Liparischen Inseln aus dem Thyrrenischen Meer nördlich von . Aufgrund einer speziellen Anordnung der im Erdinnern bricht der Stromboli in regelmässigen Abständen von wenigen Minuten aus. Diese nach ihm benannte strombolianische Tätigkeit und die gute, relativ ungefährliche Zugänglichkeit des Gipfels für Wanderer haben den Vulkan zu einer weltweit fast Attraktion werden lassen. Vom Gipfel sind die Ausbrüche aus mehreren kleinen Kratern in einer ehemaligen vor allem in der Nacht sehr schön zu beobachten. Der Stromboli wird vn Geologen genau bebobachtet und bei drohenden grösseren Ausbrüchen für den Tourismus . Der zweite aktive Vulkan der Liparischen Inseln ist auf der gleichnamigen Insel, sein letzter Ausbruch war 1890, seither ruht er. Speziell am Vulcano sind die unzähligen , welche durch ihre Schwefelausstösse die Landschaft in ein seltenes Gelb verwandeln. Die Hauptinsel Lipari ist vulkanisch nicht mehr aktiv, auf ihr lassen sich aber die Förderprodukte und Obsidian sehr schön beobachten.